<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>CREATIVE.NRW - BLOG</title>
	<atom:link href="http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://creative.nrw.de/blog</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Sep 2011 07:35:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Besser</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=335</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=335#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 07:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Erik Baars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=335</guid>
		<description><![CDATA[Wo findet man heut noch einen Warenkatalog? Diese inzwischen fast ausgestorbene Gattung, liegt sie auf dem Küchentisch, im Zeitschriftenkorb oder vielleicht auf dem stillen Örtchen? Stunden kann man darin stöbern und sich all die schönen Produkte anschauen, die darin angeboten werden. Der Katalog aller Kataloge ist neben dem von IKEA natürlich der Manufactum-Katalog &#8211; da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo findet man heut noch einen Warenkatalog? Diese inzwischen fast ausgestorbene Gattung, liegt sie auf dem Küchentisch, im Zeitschriftenkorb oder vielleicht auf dem stillen Örtchen?<br />
Stunden kann man darin stöbern und sich all die schönen Produkte anschauen, die darin angeboten werden. Der Katalog aller Kataloge ist neben dem von IKEA natürlich der Manufactum-Katalog &#8211; da gibt es sie noch, die guten Dinge!<span id="more-335"></span> Lauter Produkte von zeitloser Eleganz und Qualität, die das Potenzial haben, lange zu halten und mit seinem Besitzer in die Rente zu gehen. Sie stehen über kurzlebigen Trends und sind wahre Klassiker, obwohl man sie neu kaufen kann. Da macht es auch nichts, dass der Katalog meist schon recht abgegriffen und längst abgelaufen ist &#8211; im Gegenteil!</p>
<p>Der Grund, warum dieser Katalog dann doch eher selten auf dem Couchtisch liegt, hängt wohl auch am Geschmack: Nicht jedem behagt das Design dieser Klassiker…<br />
Jedoch bleibt bei der Betrachtung des Kataloges einiges hängen, was vor allem den Designer nachdenklich stimmt: Ist es wirklich so, dass alles was heute gemacht wird, nicht besser ist als das, was in diesem &#8216;Knigge für Produkte&#8217; abgebildet ist?<br />
Bei Manufactum heisst es, dass &#8220;Heute, spätestens, […] der Feind des Guten endgültig nicht mehr das Bessere [ist], sondern das Schlechtere, Billigere, Banale. […] Es gibt kaum ein Qualitätsprodukt, das nicht durch jämmerlich schlechte, aber viel billigere Konkurrenten und Nachahmungen gefährdet wäre. […] wie viele der heute käuflichen Dinge vermöchten überhaupt noch irgendwann einmal zu einem liebevoll betrachteten, guten, alten Stück zu werden?&#8221;</p>
<p>Gute Frage. Da muss man sich als Designer auch gefallen lassen, dass nicht nur der Inhaber des Kataloges einen darauf anspricht: Wie ist es denn so, wenn man Sachen nicht besser, sondern banaler oder billiger machen muss? Ist Design nicht zu einem Mittel verkommen, immer kurzlebigere Verbrauchsgüter zu generieren, statt langlebige Gebrauchsgüter zu entwickeln? Wie fühlt man sich mit dieser Aufgabe, als Designer?</p>
<p>Es ist tatsächlich so, dass viele Produkte nicht wirklich besser sind als ihre Vorgänger, sondern vielmehr das Gebrauchsgut neu gestalten und es in einem anderen &#8216;Design&#8217; re-interpretieren. Die Tatsache, dass man sich nicht zwingend einer &#8216;Geschmacksdoktrin&#8217; unterwerfen muss, ist auch besser als zu der Zeit, wo für Individualismus und Vielfalt kein Platz war. Solange die Produkte qualitativ nicht schlechter sind und langlebig konzipiert, sollte es möglich sein, Varianten zum Thema zu erzeugen um somit der Individualität von Nutzern Rechnung zu tragen.<br />
Kombiniert man diese Arbeit mit der Möglichkeit, das Produkt einfacher und preiswerter zu produzieren, kann man zudem dafür sorgen, dass das es auch von Menschen erworben werden kann, die bisher finanziell nicht dazu in der Lage waren. Gute Designarbeit trägt so ja auch zur Demokratisierung der Gesellschaft bei.</p>
<p>Die Gefahr liegt wiederum in der Gier der Menschen, die die Mittel, die sie haben, nicht zum Besseren nutzen, sondern nur, um sich persönlich zu bereichern. Hier schlägt das Pendel oft zu weit aus und sorgt tatsächlich dafür, dass Produkte billig statt preiswert, zu Verbrauchsgut statt Gebrauchsgut und kurzlebig statt langlebig werden. Daher sollte jeder für sich, ob Designer, Kunde oder Mitarbeiter im Unternehmen, nach bestem Gewissen handeln und sich dieser Gier verweigern &#8211; sie führt nur in eine Richtung, nämlich in die Taschen von wenigen, die genauso leben wie ihr Produkt: kurzlebig, banal und überflüssig.</p>
<p>Bleibt noch das Gewissen der Designer, die ja davon leben, dass sich das Rad der Industrie weiter dreht und nicht als Sackgasse in einem Katalog für die Ewigkeit endet. Kann man sich da noch voller Überzeugung ans Werk machen?<br />
Da halte ich es mit dem Zitat von Manufactum: &#8220;Der Feind des Guten ist das Bessere!&#8221; &#8211; und besser geht&#8217;s immer!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=335</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Do it your shelf!</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=307</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=307#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 19:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=307</guid>
		<description><![CDATA[Es war einmal… vor fünf Jahren: Der Maler, Tischler und Fotograf Rob Kalin aus Brooklyn, New York sucht vergeblich nach einer Plattform, um seine Bilder und Möbel zu verkaufen. Er beschließt kurzerhand eine eigene Homepage als Verkaufsfläche für Selbstgemachtes zu gründen: Etsy.Wer den Rothaarigen mit seinem lausbübischen Grinsen sieht, erwartet kaum, dass Etsy in Amerika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal… vor fünf Jahren: Der Maler, Tischler und Fotograf Rob Kalin aus Brooklyn, New York sucht vergeblich nach einer Plattform, um seine Bilder und Möbel zu verkaufen. Er beschließt kurzerhand eine eigene Homepage als Verkaufsfläche für Selbstgemachtes zu gründen: Etsy.<span id="more-307"></span>Wer den Rothaarigen mit seinem lausbübischen Grinsen sieht, erwartet kaum, dass Etsy in Amerika mittlerweile die erfolgreichste Plattform für Do-It-Yourself- und Vintage-Produkte ist.<img title="Weiterlesen..." src="http://creative.nrw.de/blog/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Über 400.000 aktive Verkäufer aus 150 verschiedenen Ländern bezeugen den Erfolg. Luckyduct aus Washington bietet zum Beispiel einen wabenförmigen Ring mit Biene an und Missisaau aus Melbourne verkauft Bleistifte, die mit den Seiten eines alten russischen Lehrbuchs umwickelt wurden.</p>
<p>Etsy versteht sich eher als Community, in der sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen. Jeder kann hier ein Mikrounternehmen gründen und seine Eigenkreationen verkaufen. Man kann sich zu Kollektiven zusammenschließen und seine Produkte in den so genannten „Labs“ in Brooklyn und Berlin herstellen. Hier können sich die Produzenten auch austauschen und an kostenfreien Workshops teilnehmen.</p>
<p>Die Ziele sind nobel: bestehende Wirtschaftsstrukturen sollen aufgebrochen und eine echte Alternative zu Massenproduktion und Billigware geboten werden. Außerdem soll das Bewusstsein bezüglich der sozialen und ökologischen Auswirkungen von Produktion und Konsum gestärkt werden.</p>
<p>Stöbert man durch das Angebot, fühlt man sich wie auf einem virtuellen Flohmarkt. In Anbetracht von Globalisierung und zunehmender Verinternetlichung bleibt fraglich, wie nah sich Produzent und Konsument dabei tatsächlich kommen. Doch für alle, die handwerklich begabt sind, bietet Etsy einen idealen Marktplatz. Und die mit den zwei linken Händen kaufen wenigstens mit rechtem Gewissen.</p>
<p>Seit letztem Winter existiert neben der Gründungsseite etsy.com auch eine deutsche Seite: etsy.de.</p>
<div>
<div>
<div></div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=307</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tischlein wechsel dich &#8211; Coworking</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=295</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=295#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 21:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona Rthers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=295</guid>
		<description><![CDATA[San Francisco, Paris, London. Berlin, Hamburg, Düsseldorf. Erfurt, Münster, Kempten. Hier gibt es sie: die Coworking Spaces. Mal einen pro Stadt, mal drei oder auch mehr als zehn. Was derzeit so über sie gesagt wird: Büros der Zukunft, definitiv. Coworking – zusammen arbeiten – kommt natürlich aus den USA und bedeutet nichts anderes, als das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>San Francisco, Paris, London. Berlin, Hamburg, Düsseldorf. Erfurt, Münster, Kempten. Hier gibt es sie: die Coworking Spaces. Mal einen pro Stadt, mal drei oder auch mehr als zehn. Was derzeit so über sie gesagt wird: Büros der Zukunft, definitiv.</p>
<p><span id="more-295"></span></p>
<p>Coworking – zusammen arbeiten – kommt natürlich aus den USA und bedeutet nichts anderes, als das Freiberufler, Kreative, kleinere Start-Ups und andere arbeitende Menschen in einem oder mehreren Räumen parallel zu Werke schreiten und ihre individuellen Aufgaben erledigen. Dieses Konzept ist so erfolgreich, dass der Zuwachs bei 17% weltweit liegt. Im Jahr? Nein, nur zwischen Februar und Mai 2011.</p>
<p>Warum das so ist? Zum einen ist Coworking unverbindlich und zeitlich flexibel. Es gibt Tagestickets (je nach Space um die 15 Euro), 5-er Tickets, 12-er Tickets, Monatstickets, 3-Monatstickets, 6-Monatstickets – jedem das Seine – und das ohne lange Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen. Kostengünstig für den Coworker sind auch Anschaffungen wie Schreibtische, Bürostühle, Kopierer, Drucker und noch so vieles mehr, denn der Clou ist: Man muss sich nichts mehr selbst kaufen, denn vieles wird bereitgestellt. Noch ein Pluspunkt: Die sozialen Kontakte, mit denen man im einsamen Home-Office nur wenig zu tun hat. Außerdem ist es nicht abwegig, dass sich aus einer neuen Bekanntschaft schnell ein gemeinsames Projekt entwickelt. Ob das Gegenüber auch einfach mal mit nützlichen Tipps oder neuen Denkanstößen zur Seite stehen kann? Klar, denn auch das ist Coworking. Motivation und Inspiration am Arbeitsplatz – verdammt gut.</p>
<p>Damit das Gemeinschaftsgefühl unter den Coworkern gestärkt wird und neue Interessenten einen Einblick in die neue Arbeitswelt bekommen, werden zusätzlich auch Events angeboten. So zum Beispiel in Düsseldorf in der „Garage Bilk“, dem ersten Coworking Space der Stadt. Am 1. Juli findet ein offenes Treffen statt – „GründerGarage 1.0“ – und am 6. Juli wird zu einem offenen Frühstück geladen. Also, liebe flexible Menschen dieser Zeit: Hingehen. Gefallen daran finden. Selbst Coworker werden. So oder so ähnlich lautet euer Erfolgsrezept (laut deskmag.com dürfen sich nämlich 42 Prozent aller Coworker über ein höheres Einkommen freuen).</p>
<p>Und wem das Thema nicht mehr aus dem Kopf geht: Vom 4. bis zum 10. Juli ist die sogenannte „Jelly Week“ in Wuppertal, ein Netzwerktreffen für Coworker.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=295</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>design Service! &#8211; Service Design</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=292</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=292#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 17:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Langner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=292</guid>
		<description><![CDATA[Die meisten von uns verbinden das Wort Design sicher mit Zeichnungen, aufwändigen Entwürfen und vielleicht tollen Layouts. Als ich „Service Design“ das erste Mal gehört habe, dachte ich an Verkäufer in einem Geschäft, die auf eine sehr kreative Art ihre Ware verkaufen. Aber das ist ganz falsch. Service Design ist eine sehr innovative Erfindung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten von uns verbinden das Wort Design sicher mit Zeichnungen, aufwändigen Entwürfen und vielleicht tollen Layouts. Als ich „Service Design“ das erste Mal gehört habe, dachte ich an Verkäufer in einem Geschäft, die auf eine sehr kreative Art ihre Ware verkaufen. Aber das ist ganz falsch.</p>
<p><span id="more-292"></span> Service Design ist eine sehr innovative Erfindung und bewirkt weit mehr als viele sich vorstellen. Es geschieht meist da, wo man es weder sehen, anfassen noch riechen kann. Im Alltag. In Mitten vom normalen Leben.</p>
<p>Wer sich jetzt immer noch nichts darunter vorstellen kann, der führe sich folgendes Bild vors Auge: Wenn man den Service eines Unternehmens oder Ähnliches verbessern möchte, geht dieses am aller besten und vor allem am effektivsten indem man sich genau in die Lage der Kunden versetzt. Zwar helfen Umfragen für Statistiken, jedoch tragen sie selten zu wichtigen Verbesserungen bei. Service Designer hingegen schlüpfen in andere Rollen. Sie nehmen für eine gewisse Zeit die Perspektive der Zielgruppe ein. Der Designer verhält sich genau wie sie. Er spricht wie sie, lebt wie sie. Denn nur so kann er heraus finden, woran es noch hakt.</p>
<p>Nach dem Perspektivwechsel wird ausgewertet. Und genau geschaut: Wo sind die Schwachstellen? Wie würde sich die Zielgruppe wohler fühlen? So kann viel mehr bewirkt werden als mit Statistiken. Denn wer erkennt Fehler am besten wenn nicht die Betroffenen?</p>
<p>Alles in Einem kann man sagen: Mit kleinen Tricks kann &#8220;Service Design&#8221; die Welt an manchen Stellen besser machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=292</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Hasse ma’ ne Mark?“ – Crowdfounding als modernes Betteln?</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=287</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=287#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 17:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Ricken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=287</guid>
		<description><![CDATA[Es funktioniert! Ziemlich gut sogar. Künstler, Geschäftsleute und Innovative in jeglicher Form betteln heutzutage auf moderne Art und Weise. Und wo sollte das Ganze stattfinden, wenn nicht im Internet? Hier agieren Geldgeber und investieren für Fremde in Produkte, Geschäftsideen und unterschiedlichste Projekte. Wie das funktionieren soll? So: Zunächst sollte man seine Idee an den Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es funktioniert! Ziemlich gut sogar. Künstler, Geschäftsleute und Innovative in jeglicher Form betteln heutzutage auf moderne Art und Weise. Und wo sollte das Ganze stattfinden, wenn nicht im Internet? Hier agieren Geldgeber und investieren für Fremde in Produkte, Geschäftsideen und unterschiedlichste Projekte.<span id="more-287"></span></p>
<p>Wie das funktionieren soll? So: Zunächst sollte man seine Idee an den Mann bringen. Findet diese Anklang, so kommen im Idealfall mehrere Geldgeber zusammen. Bevor die Aktion startet muss jedoch eine Mindestkapitalmenge angegeben werden. Die Crowdfounder, also die Finanzierenden, steuern dann – nach eigenem Ermessen – einen Beitrag hinzu. Die finanzielle Unterstützung bleibt natürlich nicht ohne Gegenleistung. So wird man als Crowdfounder entweder mit Geld, Produkten oder Dienstleistungen entlohnt. Was außerdem noch oft gefordert wird: Anonymität. Der Wunsch wird erfüllt. Es gibt keine namentliche Auflistung von Crowdfoundern.</p>
<p>Die deutsche Plattform für junge Geschäftsgründer ist seedlounge.com. Hier treffen die Masse und der Ideenhaber aufeinander. Die Firma geht allerdings noch einen Schritt weiter und entfernt sich wieder vom Web 2.0. So gibt es auch öffentliche Vorstellungsrunden, bei denen man im direkten Kontakt zum potenziellen Unterstützer und vor allem zur Konkurrenz steht.</p>
<p>Im Ausland, vor allem in den USA und in Großbritannien, ist diese Methode schon um einiges etablierter. In Deutschland sind es vornehmlich Technologieunternehmen die sich den Crowdfoundern vorstellen.</p>
<p>Es bleibt allerdings nicht dabei, dass nur Berufseinsteiger und Neulinge ihre Produkte etablieren wollen: So haben auch Public Enemy 2010 insgesamt 59.000 Dollar für die Produktion einer neuen Platte über die „Sell A Band“-Website gesammelt.</p>
<p>Hält das Web 20.0 also weiterhin Überraschungen für uns bereit und langweilt nicht mit sozialen Netzwerken, sondern bietet Möglichkeiten, Dinge zu unterstützen, die uns am Herzen liegen. Wenn wir denn selber genug Eigenkapital haben!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=287</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Make (almost) everything&#8230;</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=283</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=283#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 16:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=283</guid>
		<description><![CDATA[&#160; &#8230;lautet das Motto der Kölner DingFabrik! Die DingFabrik, die im September 2010 ihre Pforten für Kreative öffnete, ist ein sogenanntes Fablab. Was das ist? Ein Fabrikationslabor, oder besser gesagt eine High-Tech Werkstatt die jeder nutzen kann. Dort werden Maschinen bereitgestellt, mit denen die Teilnehmer ihre Kreativität ausleben können. Mithilfe von 3D-Druckern, Fräsen oder Laser-Cutter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&#8230;lautet das Motto der Kölner DingFabrik!</p>
<p>Die DingFabrik, die im September 2010 ihre Pforten für Kreative öffnete, ist ein sogenanntes Fablab. Was das ist?<span id="more-283"></span></p>
<p>Ein Fabrikationslabor, oder besser gesagt eine High-Tech Werkstatt die jeder nutzen kann. Dort werden Maschinen bereitgestellt, mit denen die Teilnehmer ihre Kreativität ausleben können. Mithilfe von 3D-Druckern, Fräsen oder Laser-Cutter werden innovative und individuelle Einzelstücke angefertigt. Was damit passiert bleibt jedem Einzelnen selbst überlassen.<br />
„Ziel unserer Workshops ist es, den interdisziplinären Austausch und die Kreativität der Teilnehmer zu fördern“, sagt Alex, Workshop-Leiter der DingFabrik.</p>
<p>In regelmäßigen Workshops und Vorträgen können sich die Teilnehmer dort untereinander austauschen, gemeinsam Probleme lösen und kreativ arbeiten. „Die Leute sollen Spaß daran haben, etwas Neues zu gestalten. Die Arbeiten sind letztendlich so einzigartig, dass eine Austauschbarkeit erst gar nicht gegeben ist. Und genau das ist es, was die DingFabrik so spannend macht!“, so Alex.</p>
<p>Deshalb nehmen die Kölner Mitglieder auch an der C&#8217;n'B – der Creativity&amp;Business Convention, vom 22. bis 24. Juni 2011 in Köln teil.</p>
<p>Die Idee ein Fablab zu gründen, kam dem Physiker Neil Gershenfeld bereits 2002. Die ersten entstanden daher in den USA, die Niederlande und Deutschland folgten. Bei uns gibt es mittlerweile schon mehr als vier solcher Fablabs. Düsseldorf wird die nächste Stadt sein, in der sich Bastelwütige und Kreative austoben können.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt des Fablabs ist, die Lebensqualität in Ländern wie Indien und Afrika zu erhöhen und den Menschen technisches Know-How beizubringen. Ein guter Grund den Werkstätten Spenden zukommen zu lassen – ob in Form von Geld oder Maschinen. Denn Spaß an kreativen Gestaltungsprozessen soll doch im Endeffekt jeder haben!</p>
<p>Make (almost) everything&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=283</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus alt mach&#8230;.</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=262</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=262#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 10:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chrisula Karras</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=262</guid>
		<description><![CDATA[Arbeit- klingt komisch, ist aber das Motto der Recycling Börse. Seit 1984 wurden damit einige tausend Tonnen Wertstoff recycelt und mittlerweile 50 Arbeitsplätze geschaffen. Während der Diskussion um Müllverbrennung wurde die Recycling Börse gegründet.Wichtigster Aspekt ist die Müllvermeidung, aber auch den Second Hand Trend lässt das Unternehmen nicht aus. Die Wertstoffe, die noch verwendbar sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeit- klingt komisch, ist aber das Motto der Recycling Börse. Seit 1984 wurden damit einige tausend Tonnen Wertstoff recycelt und mittlerweile 50 Arbeitsplätze geschaffen.<span id="more-262"></span></p>
<p>Während der Diskussion um Müllverbrennung wurde die Recycling Börse gegründet.Wichtigster Aspekt ist die Müllvermeidung, aber auch den Second Hand Trend lässt das Unternehmen nicht aus. Die Wertstoffe, die noch verwendbar sind, werden aussortiert und unter anderem an „Bedürftige“ verteilt.</p>
<p>Wer jetzt Lust auf Recycling bekommen hat, kann an dem Designwettbewerb 2012 teilnehmen und das Preisgeld von 2500 Euro abräumen. Zum fünften Mal findet die Verleihung des „Recycling Designpreises“ im Herforder Museum Marta statt. Ziel ist der Umbau von Abfall, Reststoffen und Nutzlosem zu kreativen Produkten für den Verkauf. Von Deko &#8211; Artikeln über Möbel und Kleidung bis hin zu Accessoires wird alles angenommen. Das Konzept ist gar nicht soweit hergeholt. Wie oft kommen wir bei den ganzen Neuheiten nicht mehr hinterher? Innovative Ideen sind gefragt. Denn unter den Bewertungskriterien ist auch der Punkt Neuartigkeit und Zukunftspotential. Also ganz nach dem bewerten Motto „Aus Alt mach Neu“.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=262</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blippy &#8211; Ausspionieren erwünscht!</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=255</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=255#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 21:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisa Rohe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=255</guid>
		<description><![CDATA[Einkaufen macht Spaß. „Aber viel interessanter ist es, wenn die Einkäufe öffentlich diskutiert werden können.“ Wer das sagt? Philip Kaplan, Mitbegründer von Blippy, einer neuen Social Media Plattform. Klingt nicht nur sinnlos, ist es irgendwie auch. Was wurde nicht schon alles aus dem super-innovativen Amerika zu uns rübergeschwemmt: Erst war es MySpace, dann Facebook, später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einkaufen macht Spaß. „Aber viel interessanter ist es, wenn die Einkäufe öffentlich diskutiert werden können.“ Wer das sagt? Philip Kaplan, Mitbegründer von Blippy, einer neuen Social Media Plattform. Klingt nicht nur sinnlos, ist es irgendwie auch.<span id="more-255"></span></p>
<p>Was wurde nicht schon alles aus dem super-innovativen Amerika zu uns rübergeschwemmt: Erst war es MySpace, dann Facebook, später Twitter und nun gibt es einen neuen Spaß &#8211; Blippy! Doch was genau verbirgt sich hinter diesem kindlich, unschuldigen Namen? Gar nicht mal so Unschuldiges, wenn man es sich mal genauer anschaut:</p>
<p>Bei Blippy können User ihre Einkäufe für alle anderen sichtbar machen und diese gegenseitig bewerten und kommentieren. Klingt schon mal ziemlich überflüssig, aber noch harmlos. Das Gruselige kommet erst noch: Dass die User dafür ihre Kreditkartenrechnungen im Internet veröffentlichen ist das eine. Viel erschreckender ist, dass die User für die Anmeldung bei Blippy ihre Kreditkartennummer und die Zugangsdaten für Internetkaufhäuser angeben. Alle Einkäufe, die über die Kreditkarte laufen, werden dann automatisch auf blippy.com veröffentlicht. Angemessener Umgang mit Geheimdaten ade!</p>
<p>Und was ist der Sinn, mag man sich fragen. So wirklich kann das wohl niemand beantworten. Freiwillige Einkaufsüberwachung, so lautet zumindest das Konzept. Aber das ginge ja auch über Facebook oder Twitter. Viel mehr wird es der Drang sein, bei einer coolen, neuen Plattform von Anfang an mitzuwirken. Nicht umsonst war Britney Spears eine der ersten Nutzerinnen im Gründungsjahr 2009. Die Gesamtzahl der User stieg schnell an, dann wurden die Daten einiger User versehentlich bei Google sichtbar, Misstrauen kam auf, User meldeten sich ab &#8211; eine neue Lösung musste her!So wurde Blippy kurzerhand von einer mysteriösen, Kreditkartennummern preisgebenden Plattform in eine harmlose Seite für Produkt-Bewertungen umgewandelt.</p>
<p>Das neue Konzept scheint jedoch auch nicht wirklich zu fruchten, denn die Blippy Gründer sind schon wieder an einer neuen Sache dran. Welche super-innovative Idee in kürze den Weg über den weiten Atlantik antreten wird – streng geheim! Aber irgendetwas Weltverbesserndes, äußerst dingend Gebrauchtes und enorm Sinnvolles wird es schon sein. Was sonst?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=255</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schneller, Neuer – Stillstand.</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=245</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=245#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 12:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lin Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stillstand]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=245</guid>
		<description><![CDATA[„Ändere die Welt, sie braucht es“, sagte Bertolt Brecht Anfang des 20 Jahrhunderts. Doch ist dieser Aussage heute, rund 70 Jahre später, noch uneingeschränkt zu zustimmen? Viele ehemals bahnbrechende Erfindungen haben der Welt gerade in letzter Zeit mehr Schaden zugefügt, als sie zu bereichern. Wir befinden uns mitten in einer atomaren Katastrophe, Apple missbraucht massiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ändere die Welt, sie braucht es“, sagte Bertolt Brecht Anfang des 20 Jahrhunderts. Doch ist dieser Aussage heute, rund 70 Jahre später, noch uneingeschränkt zu zustimmen? Viele ehemals bahnbrechende Erfindungen haben der Welt gerade in letzter Zeit mehr Schaden zugefügt, als sie zu bereichern. Wir befinden uns mitten in einer atomaren Katastrophe, Apple missbraucht massiv sensible Daten der Kunden und durch „copy and paste“ haben die Deutschen ihren entschlossenen Verteidigungsminister verloren.<span id="more-245"></span></p>
<p>Und doch wird mit dem Wort „Innovation“ meist Positives assoziiert. Innovationen vereinfachen den Alltag, retten Leben, machten die Deutschen einst zum Exportweltmeister. Stillstand ist hingegen zum Unwort geworden – in der Politik, in der Wirtschaft, in der Kunst. Hauptsache es verändert sich etwas, hauptsache es geht vorwärts. Doch muss die Welt wirklich permanenter Bewegung ausgesetzt sein, damit sie funktioniert?</p>
<p>Es steht völlig außer Frage, dass Neuerungen wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft sind. Veränderungen werden durch Menschen herbeigeführt, die das Unvorstellbare denken um das Mögliche zu erreichen. Sie stellen regelmäßig unsere Weltsicht auf den Kopf, lassen uns träumen, hoffen und reflektieren. Es werden funktionstüchtige Gliedmaßen transplantiert, um die Welt zu bereisen benötigen wir nicht mehr 80 Tage, sondern wenige Stunden und zum einkaufen müssen wir nicht mal mehr das Haus verlassen.</p>
<p>Trotzdem bringen Innovationen auch eine große Verantwortung mit sich. Und um dieser ausreichend nachzukommen, benötigt es Zeit – und manchmal auch Stillstand um zu begreifen und Risiken abzuwägen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=245</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufregendes Suchtpotential</title>
		<link>http://creative.nrw.de/blog/?p=233</link>
		<comments>http://creative.nrw.de/blog/?p=233#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 14:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valerie Klby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[aufregendes]]></category>
		<category><![CDATA[suchtpotential]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://creative.nrw.de/blog/?p=233</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin ein Fan von Innovationen, vor allem im Bereich der Technik und der Elektronik. Ipod, Iphone und Nintendo DS sind meine liebsten Begleiter. Ich bin begeistert, von dem was in unserer Technik-Welt passiert. Leider haben diese Spielereien - denn letztlich sind sie doch genau das, oder BRAUCHT jemand BeautyApps? - einen entscheidenden Nachteil: Sie machen mich süchtig. Süchtig nach Erfolgserlebnissen (Level 41 beim Lieblingsspiel) oder nach Geheimnissen (Facebook hat ja das Stalken gesellschafstfähig gemacht).  Verbrachte ich vor Facebook&#038;Co. nur 1 Stunde täglich vor dem Computer, sind es nun mindestens zwei bis drei. Jeden Tag! In dieser Zeit könnte man viel machen - aber leider ist es wie mit jeder Sucht, der Entzug ist nicht gerade spassig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein Fan von Innovationen, vor allem im Bereich der Technik und der Elektronik. Ipod, Iphone und Nintendo DS sind meine liebsten Begleiter. Ich bin begeistert, von dem was in unserer Technik-Welt passiert. Leider haben diese Spielereien &#8211; denn letztlich sind sie doch genau das, oder BRAUCHT jemand BeautyApps? &#8211; einen entscheidenden Nachteil: Sie machen mich süchtig. <span id="more-233"></span>Süchtig nach Erfolgserlebnissen (Level 41 beim Lieblingsspiel) oder nach Geheimnissen (Facebook hat ja das Stalken gesellschafstfähig gemacht).  Verbrachte ich vor Facebook&amp;Co. nur 1 Stunde täglich vor dem Computer, sind es nun mindestens zwei bis drei. Jeden Tag! In dieser Zeit könnte man viel machen &#8211; aber leider ist es wie mit jeder Sucht, der Entzug ist nicht gerade spassig. Ohne meine mobilen Lieblinge fühle ich mich hilflos und von der Welt abgekapselt. Sie erleichtern mir meinen Alltag, dafür liebe ich sie. Aber für diese Abhängigkeit schäme ich doch ein bißchen, als ein Kind, das noch mit dem Kassettenrecorder Songs aus dem Radio aufgenommen hat.</p>
<p>Innovationen sind wichtig, sind notwendig. Die Frage ist: wie weit sollen diese gehen? Flachbildschirme, Handy, Laptop? Immer her damit! Aber dann kommen die Beschwerden über Online Poker Spielsüchtige, gewaltverherrlichende Spiele, Mobbing im Internet. Neue Energien? Gerne. Wären da nur nicht plötzlich die hohen Kosten. Überwachungskameras und GPS-Ortung? Super. Natürlich bitte nicht bei uns. So geht es hin und her, die Innovationen werden eingeführt, aber niemand lehrt uns, damit umzugehen und mit ihnen zu leben. Und niemand sagt von Anfang an: die Innovation geht bis zu diesem und jenem Punkt, und nicht weiter. Wieviel Innovation wollen wir zum Beispiel wirklich in der Medizin? Mittel, um Krebs, Aids oder Alzheimer zu besiegen? Gerne. Stammzellenforschung? Lieber nicht. Innovation  ist neu, und das Neue macht vielen Angst, auch mir.</p>
<p>Bei all dem, was täglich erfunden wird, gerät meine Welt manchmal ins Wanken vor lauter Geschwindigkeit. Jede Innovationen wirft schließlich Fragen auf: Werden wir in Zukunft alle unter den Augen des Big Brothers leben? Sollte man Embryos mit Gen-Defekten töten? Wieviel zeige ich auf meinem Facebook-Profil? Kann man mit dem Iphone5 wirklich nur noch zu anderen Iphones telefonieren? Ganz schön verunsichernd. Aber auch ganz schön aufregend.</p>
<p>In einem Jahrhundert voller bahnbrechender Innovationen zu leben, ist doch super. Die alten Lebensmodelle funktionieren nicht mehr, und jetzt können wir etwas verändern. Das finde ich toll, ich wäre zum Beispiel auch gerne damals bei der Erfindung des ersten Autos dabei gewesen. Der Zug ist abgefahren, aber immerhin war ich noch beeindruckt von den ersten CD Rohlingen oder dem ersten Auto-Handy  meines Vaters (leicht zu verwechseln mit einer Telefonzelle). Egal in welchem Bereich die Innovation stattfindet, es wird spannend. Ich freue mich drauf. Bis es was Neues gibt, versuche ich, meinen HighScore auf dem Nintendo zu verbessern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://creative.nrw.de/blog/?feed=rss2&#038;p=233</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

